Laudatio zur Vernissage im Dom von Torsten Kurschus
Willkommen, liebe Monika Gießler-Schwank, und natürlich auch Sie, verehrte Gäste und Freunde
zu diesem Augenblik mit einem ganz herzlichen Dank an die Domgemeinde die diese Austellung mit viel Engagement und mehr als Freundlichkeit ermöglicht hat.
Malerin ist sie – wenn man sie Künstlerin nennt bekommt ihr Gesicht einem merkwürdigen Ausdruck ...
Doch Kunst ist es zweifellos obwohl wenig Künstliches daran ist.
Mancher mag das bemängeln ... soll er doch.
Machbares und Fassbares, das ist umfänglich und konkret gleichermassen,
spricht es doch von dem „uns Umgebenden“ - von den großen und den kleinen Dingen des Alltags, die uns Menschen immerwährend geschehen und begleiten.
Monika Gießler-Schwank ist jemand, die mittlerweile auch Malerin zur Stadt gehört und diese Stadt mit ihren Bildern etwas reicher und menschlicher sein lässt.
Menschliches und Allzumenschliches das ist es, was uns in jedem Moment in ihren Bildern begegnet, das ist es, was auch sie selbst als Mensch für jeden der ihr begegnet ausmacht -
und was sie an uns mit offenen Händen so freizügig weitergibt.
Ein waches Auge ist es, das eben diese Dinge wahrzunehmen imstande ist und festzuhalten vermag. Das ist feinste Arbeit im Genre, wie wir sie von Busch und Spitzweg lieben gelernt haben.
Da werden die kleinen Eigenwilligkeiten sympathisch – aber auch die grossen Schönheiten und Gefühle erhalten ihren Raum.
Noch gibt es kein Maß, mit dem man messen möge – was da entsteht oder noch werden kann. Das ist ein Abenteuer – für Sie liebe Monika Gießler-Schwank wie für uns, die wir Sie begleiten, gleichermassen.
Das ist ein Weg, der micht immer gerade sein kann, auch wenn das eine oder andere Wort dabei vielleicht fällt, das nicht in Ihrem oder unserem Sinne ist – es wird Sie stärker, reicher und weiter machen.
Dieser Sinn für kleine und vor allem die guten Dinge im Leben, das ist es,
was wir uns von Ihnen Frau Monika Gießler-Schwank gern mitgeben lassen, vor allen weil im Alltag der eine oder andere dazu neigt, zu übersehen, was Ihnen wichtig ist – und auch uns wichtig sein sollte –
deshalb haben Sie herzlichen Dank und nehmen Sie unsere guten Wünsche und Hoffnungen für sich auch ganz persönlich mit.
Malerin ist sie – Künstlerin auch und zwar eine gute - auch wenn wenig Künstliches dabei ist – es soll uns nicht stören, uns die die Freude an ihrem, und das darf man mit Recht sagen, noch jungen Werk haben.
|